|
Selbst-Experimentieren und bewusstheitliche Laboratorien
Das Selbst-Experimentieren ist die wissenschaftliche
Forschung, die von Individuen durchgeführt wird, die ein vollständigeres
Verständnis ihres Wesens suchen. Diese Art Forschung beteiligt
das Individuum, bzw. das Bewusstsein, sowohl als Forschungsgegenstand
als auch als Forscher, der die Erfahrung beobachtet und analysiert.
Persönliche Erfahrung ist das Mittel, mit dem die Forschung
ausgeführt wird.
In Projektiologie und Bewusstseinswissenschaft,
bedeutet eine reelle Erfahrung mehr als tausend theoretische Ideen.
Erfahrungen aus erster Hand sind selbstüberzeugend und eliminieren
jegliche Art Gehirnwäsche.
Das Erleben der Ausserkörperlichen Erfahrung
bzw. anderer parapsychischer Phänomene ermöglicht dem
Menschen Informationen über sich selbst aus einer breiteren
Perspektive zu erlangen. Auf diese Art wird die Selbstforschung
vorgenommen.
Die Selbsterkenntnis, die durch authentische,
direkte parapsychische Erfahrungen erworben wird, erlaubt dem Menschen
die Bestätigung:
• Der Existenz seiner nicht-physischen
Körper,
• Des Einflusses der nicht-physischen Bewusstseine,
• Der Wiederholung der unbewussten Musterschemen von früheren
Leben,
• Der Tatsache des Lebens nach dem Leben,
• Der Gründe unserer physischen Leben,
und viele andere verwandte Themen.
Tagtäglich erleben wir Wechselbeziehungen
mit unserer Umwelt, wobei wir beeinflussen und beeinflusst werden,
und Gedanken, Ideen und Energien mit unserer Umgebung und mit den
Menschen die diese Welt bevölkern, austauschen. Über die
Zeit hinweg ändern wir allmählich unsere Perspektiven,
entwickeln neue Ideen und modifizieren bestehende Ideen.
Das Selbst-Experimentieren basiert im Wesentlichen
auf der Zunahme unserer Bewusstheit dieser Wechselbeziehungen und
dieser Veränderungen, wobei eine intensive, unbestechliche
Anerkennung der eigenen Antworten auf verschiedene Anreize und Situationen
entwickelt wird. Die Analyse der - durch wiederholte Beobachtung
von Ergebnissen - angesammelten Daten verbessert unser Verständnis
von uns selbst und beleuchtet die Grundlage unserer Gedanken, Gefühle,
Handlungen und Reaktionen.
Ein selbstregulierendes Experimentierungsprogramm
wie dieses liefert systematische persönliche Durchbrüche,
welche die Grundlage der persönlichen Freiheit schafft und
die Evolution beschleunigt. Programme der Selbstforschung liefern
nicht nur persönlichen Nutzen, sondern auch Informationen über
uns selbst.
Die Argumentation dieses Ansatzes wird im
bewusstheitlichen Paradigma beschrieben,
eine führende Perspektive der Existenz, das im Zentrum seiner
Studien das Bewusstsein hat und dessen Forschungsbedarf über
die rein objektive Untersuchung der traditionellen mechanistischen
Wissenschaft hinausgeht.
Während die konventionelle Wissenschaft
systematisch die Idee einer individuellen Essenz bzw. Bewusstsein
(allgemein als Geist bekannt) ausschliesst, konzentriert sich das
bewusstheitliche Paradigma – durch die Selbstforschung –
sowohl auf die Erforschung unserer multidimensionalen Natur, als
auch auf die Beziehung mit nicht-physischen Dimensionen und auf
unsere Wahrnehmungen, die klar über die normalen körperlichen
Sinne hinausgehen.
Die Erfahrung dieser bewusstseinszentrischen
Herangehensweise führt zum Verständnis, dass das menschliche,
physische Leben tatsächlich eine Art Labor ist, welches uns
erlaubt – bewusst oder unbewusst – unsere Selbstbestimmung
und Bewusstheit auszuüben.
Dieses erweiterte Wissen erlaubt dem Forscher
die optimale Umgebung in den Selbstexperimentierungsprozess einzuschliessen.
Die IAC hat eine Reihe optimisierter Umgebungen, die “bewusstheitliche
Laboratorien” genannt werden. Jedes Labor zielt auf ein spezifisches
Selbstforschungsgebiet ab. Die Laboratorien zum Selbst-Experimentieren
stehen den Personen, die an regulären Kursen am IAC und dessen
Bildungszentren teilgenommen haben, zur Verfügung.
Vom physischen Standpunkt aus ist ein bewusstheitliches
Labor ein Raum, der das Licht, die Temperatur und den Geräuschpegel
kontrolliert. Vom extraphysischen Standpunkt aus gibt es Vorbereitungen,
um ein energetisches Feld - das im Zusammenhang mit dem Thema steht
– zu installieren; das Ergebnis ist eine multidimensionale
Kammer, die optimale Voraussetzungen für parapsychische und
interdimensionale Erfahrungen liefert.
Dies wird erreicht, indem Bedingungen geschaffen
werden, die anders sind als die üblichen Herangehensweisen,
wobei die Elemente verstärkt werden, die normalerweise weniger
leicht zugänglich sind und wo störende, ablenkende Komponenten
verringert werden. Diese spezielle Anordnung physischer, extraphysischer
und energetischer Situationen ermöglicht eine tiefe Selbstforschung
und eine Erweiterung der Selbstbewusstheit, da jedes Labor auf ein
Thema abgestimmt ist.
Es werden unterschiedliche Laboratorien gebildet,
indem verschiedene physische und energetische Bedingungen kombiniert
werden. Es ist theortisch möglich, ein Labor der Selbstforschung
für jedes bewusstheitliche Gebiet oder Unterdisziplin zu bauen.
Das Zentrum für Höhere Studien
der Bewusstseinswissenschaft, eine bewusstheitliche Organisation
in Brasilien, hat momentan 16 verschiedene Laboratorien, die seit
einigen Jahren diese multidimensionalen Technologien verwenden.
Die sich im Bau befindenen Einrichtungen am IAC Campus
in Portugal werden ähnlich gestaltet.
Bewusstheitliches Selbst-Experimentieren
ist ein Nexus, wo eine Hebelwirkung durch rationales wissenschaftliches
Verhalten und durch individuelle Anstrengung zustandekommt. Dabei
wird ein grundlegendes Lebensziel angestrebt: Persönliche Entdeckung
und Evolution. Das ist die dynamischste und günstigste Verbindung,
die im Moment zur Verfügung steht, um die persönliche
Evolution zu beschleunigen.
|