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Die Wissenschaft Projektiologie: Ein Überblick


Projektiologie ist eine Unterdisziplin der Bewusstseinswissenschaft und erforscht die Projektion des Bewusstseins ausserhalb des physischen Körpers (auch Ausserkörperliche Erfahrung oder Astralreise genannt), als auch die mit ihr in Verbindung stehenden parapsychischen und bioenergetischen Phänomene.

Auf projektiologischen Daten basierend, ist die Projektion des Bewusstseins eine reelle Erfahrung die in einer nicht-physischen Dimension stattfindet. Bewusste Projektoren sind fähig, zeitweilig ihre Körper zu verlassen und in die nicht-physischen Dimensionen zu gelangen, wo sie neue Aspekte des Wesens des Bewusstseins entdecken.

 

Projectiology: A Panorama of Experiences of the Consciousness outside the Human Body

Das Buch, das die Projektiologie behandelt heisst: „Projektiologie: Ein Panorama ausserkörperlicher Erfahrungen des Bewusstseins“ Autor: Dr. Waldo Vieira, 1986 (1. Auflage).
Eine englische Fassung des Buches wurde im Mai 2002 publiziert.

 

Die ausserkörperliche Erfahrung ist völlig anders als ein (normaler oder luzider) Traum, und als andere veränderte Bewusstseinszustände. Sie ist weder eine Art Halluzination, noch eine Einbildung oder ein Tagtraum.

Der charakteristische subjektive Aspekt des Phänomens der ausserkörperlichen Erfahrung regt die Existenz der subjektiven Projektiologie an. Bestimmte Ereignisse jedoch – wie physische Bilokation – deuten auf eine naturalistische Projektiologie hin, bzw. eine Projektiologie der objektiven, ostensiven, physisch sichtbaren Manifestationen, die vom projizierten Bewusstsein herkommen. Selbst in “subjektiver” Projektiologie gibt es jedoch Fälle, die dem bewussten Projektor Zugang zu aktuellen und nachprüfbaren Informationen verschaffen, die er sich auf andere Art nicht verschaffen könnte.

Die Projektiologie hat nicht die Absicht, jemanden von der multidimensionalen Realität zu überzeugen. Sie liefert den sich dafür interessierenden Personen Kenntnisse, Informationen, und Techniken, damit sie ihre eigenen multidimensionalen Erfahrungen haben können.

Die Projektiologie verwendet die Strenge der wissenschaftlichen Methodik in ihren Forschungen der ausserkörperlichen Erfahrungen, der Manifestationen der Bioenergie und der parapsychischen Phänomene. Trotzdem reduziert sich Projektiologie nicht auf Experimentalprojektiologie, da sie Theorien und Methoden benötigt, die der Singularität ihres Anwendungsbereiches angepasst werden – das menschliche Wesen, wenn es auf umfassende, ausführliche, ganzheitliche, multidimensionale und multiexistentielle Art betrachtet wird. Die Experimente der Projektiologie basieren auf dem bewusstheitlichen Neoparadigma.

Dem bewusstheitlichen Paradigma entsprechend, wird auf die persönliche Erfahrung grossen Wert gelegt – ein definitives Werkzeug, mit dem sich der Mensch die Ausserkörperliche Erfahrung (AKE) selbst beweist. Diejenigen, die eine bewusste Projektion erlebt haben, wissen, dass ihre Erfahrung wahrheitsgemäss und echt war und werden dann akademisch, wenn sie anderen beweisen, was sie erlebt haben.

Durch das Verständnis der Mechanismen dieser transzendentalen Phänomene hilft die Kenntnis der Projektiologie Ängste, Fehlinformationen, Romantik und Mystik, die diese Phänomene oft umgeben, zu beseitigen.

Die Ausserkörperliche Erfahrung ist ein uraltes, bekanntes Phänomen. Frühe Berichte der AKE wurden im alten Ägypten gefunden, wo die Priester die Existenz eines subtilen Körpers (Ka) anerkannten, als auch im alten Griechenland, wo die AKE in Platons Schriften, als auch in den Studien des Historikers Herodotus vorkommt.

Während des Mittelalters wurde die Ausserkörperliche Erfahrung wegen der Unterdrückung und der Angst, die von religiösen Ideologien ausgingen, innerhalb geheimer Gesellschaften und Schulen erforscht und praktiziert. Im 18. Jahrhundert unternahm der schwedische Wissenschaftler Emmanuel Swedenborg frühe Versuche, das Studium der Ausserkörperlichen Erfahrung zu systematisieren und im 19. Jahrhundert prophezeite der Schriftsteller Honoré de Balzac das Entstehen einer neuen Wissenschaft, die das Phänomen erforschen wird.

In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts haben Forscher wie Karlis Osis, Janet Lee Mitchell und Robert Morris (um nur einige zu nennen) die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Forschungen parapsychischer Erfahrungen und Ausserkörperlicher Erfahrungen veröffentlicht. Von da an wurde die Ausserkörperliche Erfahrung Gegenstand strengerer wissenschaftlicher Forschung.

Anthropologen haben kürzlich festgestellt, dass 95% der weltweiten Kulturen an eine Art Ausserkörperliche Erfahrung glaubt (Alcock & Otis, 1980). Die Ausserkörperliche Erfahrung wird momentan als universelles Phänomen betrachtet, das in allen Zivilisationen anwesend ist und in vielen philosophischen, religiösen und literarischen Berichten durch die ganze Menschheitsgeschichte hindurch, beschrieben wurde.

Obgleich das Phänomen der bewussten Projektion seit Jahrtausenden bekannt ist, ist die Projektiologie – die sich auf die Anwendung der interdimensionalen Phänomene konzentriert - ein relativ neues Forschungsgebiet. Die Projektiologie ist die praktische Seite der Bewusstseinswissenschaft.

Die Fähigkeit, bewusst den physischen Körper zu verlassen, hat verschiedene Vorteile. Der erste Vorteil ist, den Glauben durch direkte, persönliche Erfahrung zu ersetzen.

Sowohl die formelle Forschung, als auch das Selbst-Experimentieren der Ausserkörperlichen Erfahrung und der damit verbundenen Phänomene gestattet ein besseres Verständnis unserer Realität als Bewusstsein. Durch das luzide Verlassen des Körpers fällt es uns leichter, die grundlegenden Lebensfragen, wie “Wer bin ich?”, “Was mache ich hier?”, “Bietet das Leben mehr als nur physische Erfahrungen?”, “Ist der biologische Tod das Ende unseres Daseins?” zu beantworten.

Vorteile der Ausserkörperlichen Erfahrung:

- Die Elimination der Angst vor dem Tod;
- Die Erweiterung parapsychischer Fähigkeiten;
- Ein grösseres Verständnis des Sinn des Lebens;
- Die Fähigkeit, mit nicht-physischen Bewusstseinen in Verbindung zu treten;
- Ein grösserer Menschlichkeitssinn und das Bedürfnis, anderen zu helfen;
- Dem Leben mehr Bedeutung schenken.

 

Die Forschungsthemen der Projektiologie umfassen:
- Die Projektionen des Bewusstseins und dessen Verwendungen;
- Die Eigenschaften der subtilen Körper;
- Die nicht-physischen Dimensionen;
- Bioenergie-Typen und deren Verwendungen;
- Paranormale Phänomene;
- Veränderte Bewusstseinszustände;
- Wechselbeziehungen zwischen physischen und nicht-physischen Dimensionen und Bewusstseinen;
- Techniken um den physischen Körper bewusst zu verlassen und die darauffolgende Erinnerung;
- Mechanismen, die projektive Fähigkeiten erleichtern und hindern;
- AKE-Arten;
- Gefühle die mit dem Verlassen des Körpers zusammenhängen;
- Die Verbindung der Projektiologie mit den konventionellen Wissenschaften.